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Neuer mexikanischer Präsident tritt sein Amt an

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Copyright REUTERS/Edgard Garrido
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Von Euronews
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Der erste Linke in über 70 Jahren übernimmt das Präsidentenamt in Mexiko. Er will die indigene Bevölkerung besser unterstützen und sucht Wege aus der Migrationskrise.

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In Mexiko hat der neugewählte Präsident Andrés Manuel López Obrador sein Amt angetreten. Der Linkspolitiker, der auch kurz "AMLO" genannt wird, hatte zur Feier seiner Amtsübernahme wichtige Politiker eingeladen: US-Vizepräsident Mike Pence war gekommen, Regierungschefs aus Mittelamerika und Kuba und Nicholas Maduro. Gegen sein Erscheinen gab es Proteste einiger Abgeordneter.

Während in vielen Ländern Lateinamerikas ein politischer Rechtsruck stattfindet, ist López Obrador der erste linke Präsident Mexikos in mehr als 70 Jahren. Er setzt sich für die indigene Bevölkerung ein und verspricht, Korruption, Gewalt und Armut zu bekämpfen. Dabei hofft er auf Kooperation der amerikanischen Staaten:

"An den Präsidenten der USA und den Premierminister von Kanada geht meine Nachricht, dass ich das Nordamerikanische Freihandelsabkommen voranbringen möchte", so López Obrador in seiner Antrittsrede, "ich will eine Einigung zwischen der Wirtschaft und den Regierungen der drei Länder auf eine Trendwende. Damit soll die Entwicklung der mittelamerikanischen Staaten und auch unseres Landes gefördert werden. So soll auch die Migration bekämpft werden, und zwar ohne Zwangsmaßnahmen."

Symbolische Volksnähe zeigte der neue Präsident gleich mit einer seiner ersten Handlungen: Er hat die ehemalige Präsidentenresidenz für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. López Obrador selbst wird in einem Appartment im Präsidentenpalast leben – und damit Geld sparen.

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