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Rettungsschiff darf in maltesische Gewässer fahren

Rettungsschiff darf in maltesische Gewässer fahren
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Die Behörden auf Malta haben dem Rettungsschiff Sea Watch 3 des gleichnamigen Berliner Vereins die Erlaubnis erteilt, sich wegen des schlechten Wetters auf offener See der Insel zu nähern.

Zuvor hatte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen eine schnelle Lösung für die 32 Migranten an Bord gefordert. Sie waren vor knapp zwei Wochen vor der nordafrikanischen Küste gerettet worden.

Gebhart Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart, schloss sich dem Appell an. Allein schon die Humanität gebiete, die vor dem Ertrinken Geretteten zügig aufzunehmen, so der Bischof.

„Die Lage wird mit jedem Tag kritischer", sagt Sea-Watch-Sprecherin Giorgia Linardi. „Die Wetterbedingungen verschlechtern sich, die Menschen werden zusehends seekrank und ihre psychische Verfassung wird immer heikler. Seit zwei Wochen rufen wir dazu auf, uns einen sicheren Platz zu verschaffen, im Augenblick sehen wir aber keinen spürbaren Fortschritt. Sea Watch bemüht sich um eine Lösung, die ein Anlandgehen in einem sicheren Hafen umfasst. Das könnte zum Beispiel Malta sein, um die geretteten Menschen dann nach Deutschland zu bringen“, so die Sea-Watch-Sprecherin. „In Deutschland sind drei Bundesländer bereit, die Menschen aufzunehmen: Das sind Berlin, Hamburg und Bremen. Wir warten auf die Genehmigung des Innenministeriums, das die Umverteilung mit dem Land abstimmen muss, welches uns anlegen ließe“, sagt sie.