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Integrative Bildung in Jordanien

Integrative Bildung in Jordanien
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Nördlich von Amman ist die Khawla Bint Al Azwar-Schule ein Vorzeigeprojekt für integrative Bildung für jordanische und syrische Flüchtlingskinder: Schüler mit und ohne Behinderungen besuchen den Unterricht und erhalten jegliche pädagogische und technische Unterstützung, die sie brauchen. Durchgeführt wird das Programm für integrative Bildung von der Hilfsorganisation "Mercy Corps". Die Finanzierung stammt vom Europäischen Amt für humanitäre Hilfe.

"Das integrative Bildungsprogramm greift auf drei Ebenen: in den Schulen, bei den Eltern und lokalen Gemeinschaften sowie bei den Kindern mit Behinderungen. Die Schulen werden mit den nötigen Möbeln, Lernmitteln, Hilfstechnologien sowie Lehrern ausgestattet. Die Eltern und die Gemeinschaften werden für das Thema sensibilisiert. Und die behinderten Kinder bekommen besondere Hilfsmittel, Rehabilitationssitzungen und werden mit der Unterstützung von Assistenzlehrern in den regulären Unterricht integriert", sagt Maisa Asmar, Mercy Corps.

Die Schule ist mit speziellen Hilfstechnologien für Kinder mit Behinderungen ausgestattet: Diese Klasse arbeitet mit einem System, das für Kinder mit Hörschädigungen entwickelt wurde.

"Das Audiosystem besteht aus zwei Hörschleifen, einer unteren und einer oberen. Das sind zwei Kabel aus Kupferdrähten. Dort drüben haben wir einen Verstärker und es gibt ein Mikrofon, das der Lehrer benutzt. Wenn ich ein Kind mit Hörbehinderung bin, stelle ich meine Hörhilfe auf die Frequenz der Hörschleife ein. Dann kann das Kind alles hören, was innerhalb der Schleife passiert, und die Geräusche außerhalb der Schleife werden reduziert", so Maisa Asmar..