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56 Jahre deutsch-französische Freundschaftsverträge

56 Jahre deutsch-französische Freundschaftsverträge
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Vor genau 56 Jahren, unterzeichneten der deutsche Kanzler Konrad Adenauer und der französische Präsident Charles de Gaulle eine Freundschaftsvereinbarung, den Elysee-Vertrag. 18 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges begründete er nicht nur die neuen Beziehungen zwischen den ehemaligen Gegnern aus zwei Weltkriegen - Deutschland und Frankreich sollten zum Nukleus der europäischen Union werden.

Helmut Schmidt und Valérie Giscard d'Estaing prägten den Begriff der deutsch-französischen Achse, dem Motor für den Aufbau der Europäischen Gemeinschaft.

Hand in Hand setzten Helmut Kohl und François Mitterrand an den Soldatengräbern des ersten Weltkriegs in Verdun ein weiteres Zeichen der Versöhnung und Annäherung, ohne die die deutsche Wiedervereinigung nicht möglich gewesen wäre.

Viel hängt an den Staatslenkern, die die Verträge mit Leben füllen - 2003 feiern Jacques Chirac und Gerhard Schröder den 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags. Sie verstehen sich so gut, dass die guten deutsch-französischen Beziehungen einen neuen Schub bekommen.

Von der Jugendarbeit bis hin zu ständigen Konsultationen in Wirtschafts-, Währungs- oder Verteidigungsfragen - Deutschland und Frankreich sind Partner geworden. Auf dem Weg zu mehr Gemeinsamkeit gibt es trotzdem noch genügend Hürden zu überwinden, damit die beiden Länder weiter gemeinsam Motor Europas sein können.

56 Jahre später wollen Angela Merkel und Emannuel Macron mit dem neuen Freundschaftsvertrag ein weiteres Kapitel aufschlagen.