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NATO nimmt Nordmazedonien auf - Generalsekretär Stoltenberg weist Kritik aus Russland zurück

NATO nimmt Nordmazedonien auf - Generalsekretär Stoltenberg weist Kritik aus Russland zurück
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Die NATO hat ungeachtet russischer Kritik die Aufnahme der künftigen Republik Nordmazedonien beschlossen. Vertreter der 29 Bündnisstaaten unterzeichneten in Brüssel gemeinsam mit dem mazedonischen Außenminister Nikola Dimitrov das sogenannte Beitrittsprotokoll.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht von einem historischen Ereignis und weist Bedenken zurück:

"Russland mischt sich ein. Russland mischt sich in politische Prozesse souveräner Nationen ein. Das ist falsch. Die NATO respektiert die Entscheidungen souveräner Nationen, unabhängig davon, ob sie der NATO beitreten wollen oder nicht. Dies sind souveräne Entscheidungen und natürlich sollte Russland diese Entscheidungen auch dann respektieren, wenn sie sich für die NATO entscheiden".

Die offizielle Umbenennung Mazedoniens in Nordmazedonien soll nach der Ratifizierung des NATO-Beitrittsprotokolls in Griechenland erfolgen.

In Russland wird die NATO-Erweiterung auf den Balkan als Sicherheitsgefahr gesehen.