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#BalanceforBetter für Frauenrechte: Menschen demonstrieren in Europa

#BalanceforBetter für Frauenrechte: Menschen demonstrieren in Europa
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Unter dem Motto #BalanceforBetter sind am Weltfrauentag in ganz Europa Tausende Menschen für mehr Frauenrechte auf die Straße gegangen.

In Madrid hatten verschiedene feministische Organisationen zu einem 24-Stunden-Streik aufgerufen. Unterstützt wurden die Aktionen durch die spanischen Gewerkschaften CCOO und UG.

Die Studentin Cora Latorre sagt: "Wir sind hier, weil wir gegen Verarmung und Sparmaßnahmen sind. Der 8. März ist ein so wichtiger Tag. Es ist der Tag für alle, die kämpfen wollen."

Auch in vielen Städten Griechenlands haben sich Frauen versammelt, um den insgesamt dritten Frauen-Streik des Landes zu feiern. Öffentliche und private Gewerkschaften prangerten bei den vielen Demonstrationen sexuelle Diskriminierung, Unterdrückung und Ungerechtigkeit am Arbeitsplatz an.

Die Ärztin Erotokritou Argiri will auf die Rechte der Frauen aufmerksam machen. Das sei sehr wichtig, denn besonders die Frauen seien durch die Krise hart getroffen worden.

In Paris wurde auf die immer noch niedrigeren Löhne von Frauen hingewiesen. Dabei standen die Proteste unter dem Motto 8. März, 15:40 Uhr, Zeit, die Rechnung zu begleichen. Mit dieser Kampagne wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen, aufgrund des ungleichen Lohngefälles, somit jeden Tag ab 15:40 Uhr kostenlos arbeiten würden.

In Rom rief die Bewegung Non Una di Meno wurde zu Streiks an Schulen, in Krankenhäusern und öffentlichen Arbeitsplätzen auf. Man stelle sich entschieden gegen Geschlechterrollen und Hierarchien.

In Istanbul hielten Frauen gefesselte Hände in die Luft. Die Kundgebung war Teil einer Kampagne der Humanitarian Relief Foundation (IHH). Unter dem Namen "stiller Schrei" sollte so auf die Notlage syrischer Frauen in Gefängnissen aufmerksam gemacht werden.