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Genfer Autosalon: Der Bugatti der Superlative

Genfer Autosalon: Der Bugatti der Superlative
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REUTERS/Denis Balibouse
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Bugatti ruft einen neuen Superlativ aus und zeigt auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) den "Voiture Noire". Der Hersteller preist den Flitzer als derzeit teuersten Neuwagen der Welt an: 16 Millionen Euro kostet er. Der nur einmal gebaute Zweisitzer basiert auf dem Chiron und nutzt dessen acht Liter großen und 1103 kW/1500 PS starken Sechzehnzylinder. Er bekommt aber eine komplette eigenständige Karbonkarosserie, teilt der Hersteller mit.

Deren Design ist inspiriert vom Bugatti Atlantic, der in den 1930er und 1940ern als besonders elegant galt. Von ihm wurden nur vier Exemplare gebaut, von denen Firmenchef Jean Bugatti eines für sich behalten hat. Der schwarze Atlantic ist in den Wirren des Krieges verschollen - wahrscheinlich vor der deutschen Invasion im Elsass, so der Hersteller - und hat es unter dem Namen La Voiture Noire zum Mythos gebracht.

Der neue "Voiture Noire" wurde bereits verkauft. "Wir haben viele Kunden, die daran interessiert sind, ein Unikat zu kaufen, und wir kreieren Ideen, und dann gehen wir direkt zu ihnen und präsentieren ihnen diese", sagte Stephan Winkelmann, Präsident des berühmten französischen Automobilherstellers, gegenüber euronews auf dem Genfer Autosalon diese Woche.

Würde der Bugatti Atlantic trotz der jahrelangen vergeblichen Suche doch noch gefunden, könnte er seine Neuinterpretation zum Schnäppchen degradieren. Denn Experten schätzen den Wert des Originals auf über 100 Millionen Euro.