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Für "ein wehrhaftes Europa": Rechter Schulterschluss von AfD und Lega

Für "ein wehrhaftes Europa": Rechter Schulterschluss von AfD und Lega
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"Für ein Europa der Vernunft - die Völker begehren auf" - Unter diesem Slogan wollen sich mehrere europäische Rechtsparteien zu einer Fraktion im EU-Parlament zusammenschließen. Den Anfang machten in Mailand die beiden rechtspopulistischen Parteien Lega aus Italien und die Alternative für Deutschland (AfD).

Die sogenannte "Europäische Allianz der Menschen und Nationen" (EAPN) soll nach der Europawahl Ende Mai entstehen. Der Lega-Vorsitzende Matteo Salvini sagte: "Das größte Risiko für Italien und Europa ist der muslimische Extremismus, muslimischer Fanatismus und muslimischer Terrorismus. Es gibt Minderheiten ultrarechter und ultralinker Extremisten, deren Anzahl gering und begrenzt ist, und die glücklicherweise unter Kontrolle gehalten werden."

Initiative vor der Europawahl

In ihrer fremdenfeindlichen Ausrichtung sind sich die Rechtsparteien einig. Die neue Allianz solle freiheitlich und patriotisch sein, sagte AfD-Chef Jörg Meuthen: "Wir arbeiten strikt friedlich. Wir sind strikte, überzeugte Demokraten und alle Veränderungen die wir intendieren, die wollen wir auf friedlichem, demokatischen Wege erreichen. Und ja, was wir intendieren ist ein wehrhaftes Europa."

Bekannte Köpfe rechter Parteien fehlten in Mailand, darunter Marine Le Pen, Viktor Orban oder Heinz-Christian Strache. Anwesend waren Vertreter der Dänischen Volkspartei und der finnischen Partei Die Finnen. Bei einer Großveranstaltung auf dem Mailänder Domplatz sollen am 18. Mai weitere Verbündete von Lega und AfD präsentiert werden.

Laut Meuthen gibt es allerdings Ausschlusskriterien: "Nicht willkommen sind uns Sozialisten, Kommunisten, Ökofaschisten und Extremisten - und zwar aus dem linken wie aus dem rechten Lager."