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Poroschenko: Vom Schokoladenkönig zum Präsidenten der Ukraine

Petro Poroschenko am 14.04.2019
Petro Poroschenko am 14.04.2019 -
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REUTRS/VALENTYN OGIRENKO
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Petro Poroschenko - herausgefordert von einem Komiker, der im ersten Wahlgang ordentlich vorgelegt hat. Trotzdem gibt sich der Amtsinhaber auch danach kämpferisch. So wie bei seinem ersten Wahlkampf Ende 2013, als Poroschenko noch als „Schokoladenkönig“ bekannt ist und die Ukraine die proeuropäischen Maidan-Proteste erlebt.

Unabhängigkeit der ukrainisch-orthodoxen Kirche

Poroschenko, ein orthodoxer Christ, gehörte lange einer Kirche an, die dem Moskauer Patriarchen unterstellt war. Später ist er an der Erschaffung der Orthodoxen Kirche der Ukraine beteiligt, die nicht zum religiösen Einflussbereich Moskaus gehört.

Kein Erfolg im Ost-Ukraine-Konflikt

Seine Versprechen, die Korruption zu bekämpfen und den bewaffneten Konflikt in der Ostukraine zu beenden, löst Poroschenko nicht ein. Vielmehr gelingt es Russland, die Halbinsel Krim zu annektieren. Zum Erreichten gehören stärkere Verbindungen zum Westen und große Reformen im Energie- und Bankensektor. Auch visafreies Reisen in die EU. Doch dafür fehlt vielen Ukrainern weiter das Geld.