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Terroranschläge in Sri Lanka - Über 200 Todesopfer

Terroranschläge in Sri Lanka - Über 200 Todesopfer
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Bei der verheerenden Anschlagserie auf christliche Kirchen und Hotels sind in Sri Lanka mindestens 215 Menschen getötet worden. Bei den koordinierten Explosionen wurden mehr als 500 Menschen verletzt.

Dreizehn Verdächtige, die alle aus Sri Lanka stammen, sind festgenommen worden. Sri Lankas Vize-Verteidigungsminister spricht von einer terroristischen Attacke und machte Extremisten für die Anschläge verantwortlich. Er verhängte eine zwölfstündige, landesweite Ausgangssperre bis zum frühen Morgen.

Es gab mindestens acht Detonationen, darunter drei in Kirchen und drei weitere in Luxushotels. In den Gotteshäusern fanden gerade Ostermessen statt. Dort gab es die meisten Opfer.

Außerdem gab es Explosionen in den 5-Sterne-Hotels Shangri-La, Cinnamon Grand und Kingsbury in Colombo. Dort wurden auch Ausländer verletzt. Später wurde eine siebte Explosion in einem kleinen Hotel in einem Vorort der Hauptstadt Colombo mit zwei Toten gemeldet. Eine achte Explosion ereignete sich in einem weiteren Vorort Colombos.

Das Auswärtige Amt aktualisierte kurz nach den Attacken seine Reisehinweise und appelliert an Reisende, die verhängte Ausgangssperre zu beachten. Nach Auskunft der Flughafenbehörde seien Fahrten zum Flughafen mit gültigem Reisepass und Flugticket trotz der Ausgangssperre erlaubt.

Die verheerende Anschlagsserie in Sri Lanka hat auch die Osterfeierlichkeiten im Vatikan mit Papst Franziskus überschattet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche gedachte vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz der Opfer.

Auch Europäer unter den Todesopfern

Unter den mehr als 200 Getöteten sind 32 Ausländer, darunter mehrere US-Bürger, wie US-Außenminister Mike Pompeo bestätigte. Er nannte jedoch keine genaue Anzahl. Er sagte, die US-Regierung habe Sri Lanka Hilfe dabei angeboten, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Unter den Todesopfern sind auch drei Dänen. Der Bürgerdienst des dänischen Außenministeriums teilte mit, dass die Angehörigen bereits unterrichtet worden seien.

Nach Angaben der Tourismusbehörde waren auch Bürger aus Indien, Großbritannien, Portugal, China, den Niederlanden, Belgien und der Türkei unter den Todesopfern.