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Brunei verteidigt Todesstrafe für Homosexuelle

Brunei verteidigt Todesstrafe für Homosexuelle
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Das Sultanat Brunei hat die Einführung der Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex verteidigt. In einem vierseitigen Brief an das Europaparlament rief das Sultanat gleichzeitig zu Toleranz, Respect und Verständnis für sein Bemühen auf, traditionelle Werte und eine als heilig erachtete Abstammungslinie der Familie zu bewahren.

Unter der Federführung Kanadas hatten sich Dutzende Nationen und auch das EU-Parlament sowie die Vereinten Nationen bestürzt gezeigt über das neue Stafgesetzbuch des Landes und Brunei aufgefordert, die Regelung wieder abzuschaffen.

Die Steinigung ist in Fällen von homosexuellem Sex und Ehebruch möglich. Die Todesstrafe kann aber auch bei Vergewaltigungen und Beleidigungen des Propheten Mohammed verhängt werden. Unter dem neuen Gesetz sind auch Amputationen von Gliedmaßen von Dieben erlaubt.

Als Reaktion darauf forderten Prominente wie Schauspieler George Clooney den Boykott von Luxushotels im Besitz des Sultanats in den USA. Großbritannien, Frankreich und Italien.

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