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12.000 Menschen bei Papst-Messe in Sofia

12.000 Menschen bei Papst-Messe in Sofia
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REUTERS/Stoyan Nenov
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Papst Franziskus hat die Menschen in Bulgarien aufgefordert, vor dem Migrantendrama nicht die Augen zu verschließen, sondern vielmehr die Herzen zu öffnen. Der Papst ist auf einer dreitägigen Reise nach Bulgarien und Nordmazedonien.

Der Heilige Vater sagte: "Ich erlaube mir (...) vorzuschlagen, dass Sie die Augen, das Herz und die Hände - wie es bei Ihnen Tradition ist - nicht vor denen verschließen, die an Ihre Türen klopfen"

Das Anliegen des Papstes kontrastiert scharf mit der offiziellen Politik in Sofia. Regierungschef Boiko Borissow empfing das Oberhaupt der Katholiken jedoch freundlich.

Papst Franziskus traf auch Vertreter der bulgarischen orthodoxen Kirche, obwohl diese es bereits abgelehnt hatten, gemeinsam eine Messe zu feiern oder ein Gebet zu sprechen. Sie hatten betont, es gebe keine Kompromisse von ihre Seite aus, was den Glauben angehe. Der Bulgarien-Besuch von Franziskus steht unter dem Motto "Frieden auf Erden".

An der Open-Air-Messe in Sofia nahmen 12.000 Menschen teil. Das obwohl die Katholiken in Bulgarien weniger als ein Prozent der Bevölkerung von sieben Millionen Menschen ausmachen.

Eine Bulgarin sagt: "Wir wollten ihn sehen, weil ein Papst doch selten nach Bulgarien kommt. Wir waren noch nie in Rom. Jetzt haben wir ihn hier gesehen."

Am Dienstag will Franziskus weiter nach Nordmazedonien reisen.