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EZB sieht Finanzstabilität im Euroraum gefährdet

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EZB sieht Finanzstabilität im Euroraum gefährdet
Copyright  Reuters/Fabian Bimmer
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Die Europäische Zentralbank (EZB) befürchtet bei einer Konjunkturabkühlung wachsende Risiken für die finanzielle Stabilität im Euroraum.

Eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums sei die zentrale Herausforderung, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos am Mittwoch in Frankfurt. Die Unsicherheit über die weltweiten Konjunkturaussichten habe bereits zu Schwankungen an den Finanzmärkten beigetragen.

Sollte die Wirtschaft schwächer wachsen als erwartet und sollten Handelskonflikte eskalieren, könnte das zu einem weiteren Rückgang der Preise für Vermögenswerte führen, heißt es im Finanzstabilitätsbericht der Notenbank.

Zugleich könnte es für hoch verschuldete Eurostaaten teurer werden, sich am Kapitalmarkt frisches Geld zu besorgen.

Nach Einschätzung der Notenbank dürfte die Profitabilität von Banken im Euroraum niedrig bleiben. Viele Institute dürften weiterhin weniger verdienen als von Investoren erwartet. Die Geldhäuser müssten unter anderem die Kosten senken und sich neue Einnahmequellen erschließen.