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Uffizien, Florenz: Raum für neue Bilder, 500 Jahre alt

Uffizien, Florenz: Raum für neue Bilder, 500 Jahre alt
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Was wird 500 Jahren übrig sein von den Milliarden Digitalfotos der Gegenwart? Tizian, Bronzino, Tintoretto oder Lorenzo Lotto malten die Menschen der Renaissance in Tempera oder Öl – die Bilder wirken lebendig wie im 16. Jahrhundert. Die Uffizien in Florenz haben 14 neue Räume eingerichtet – ein begehbares Fotoalbum der Renaissance - "Kunst als Wiedergeburt der Antike nach dem langen, dunklen Mittelalter" (Florentiner Maler Giorgio Vasari, 1550).

Eike Schmidt, Direktor der Uffizien:

"Dies ist die größte Anzahl neuer Galerien in den Uffizien, die wir je erlebt haben. 105 Gemälde, 105 Meisterwerke, viele Werke, viele seit vielen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen, mehrere Werke, die noch nie gezeigt wurden. Und all diese Werke werden mit der besten Technologie zu ihrem Schutz gezeigt, wie die Venus von Urbino von Tizian direkt hinter mir."

1.100 Quadratmeter, 14 neue Räume mit 105 Gemälden, geschützt durch bruchsicheres Glas, das Klimastabilität garantieren soll. Ein Teil der investierten 600.000 Euro kamen von Spendern.

Und ein Versprechen an 2 Millionen Besucher, die jedes Jahr kommen: In wenigen Monaten soll der gesamte Flügel des 16. Jahrhunderts neu gestaltet sein.

su