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Venezuela: Diplomatische Vorstöße ohne Erfolg

Venezuela: Diplomatische Vorstöße ohne Erfolg
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Nach Ansicht des venezolanischen Oppositionsführers und selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó sind Norwegens Vermittlungsversuche in der Krise zum Stillstand gekommen. Im Mai waren Unterhändler der Regierung Maduro als auch Gesandte Guaidós nach Oslo gereist. Gleichwohl zeigte sich Guaidó für weitere diplomatische Vorstöße offen.

Guaidó: „Sollten neue Gespräche in Oslo oder mit der internationalen Kontaktgruppe stattfinden, bedeutet das, dass wir einer Übergangsregierung, freien Wahlen und dem Ende der unrechtmäßigen Machtergreifung nähergekommen sind. Wir sind bereit, den nächsten Schritt in diese Richtung zu gehen. Wenn auch das Regime dazu bereit ist, dann haben wir etwas in der Hand. Doch so weit ist es noch nicht", so Guaidó.

In Caracas versammelten sich Anhänger von Präsident Nicolás Maduro zu einer Großdemonstration. Maduro meldete sich schriftlich zu Wort und stellte der Bevölkerung eine Garantie für das Recht auf Nahrung aus. Aufgrund der schwierigen Versorgungslage haben seit November nach Angaben der Vereinten Nationen eine Million Venezolaner ihr Heimatland verlassen.