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LGBTQ: Ein Regenbogen wird fünfzig – New York erinnert an den Stonewall-Aufstand

LGBTQ: Ein Regenbogen wird fünfzig – New York erinnert an den Stonewall-Aufstand
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REUTERS/Jeenah Moon
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Regenbogen-Fahnen, Luftballons, Federn und Fransen auf den Straßen von New York - die Stadt erinnerte mit ihrer jährlichen Schwulenparade an den 50. Jahrestag des sogenannten Stonewall-Aufstands.

Tausende jubelten LGBTQ (lesbian, gay, bisexual, transgender, queer) -Aktivisten zu, die mit aufwändigen Umzugswagen und Kostümen paradierten.

Am 28. Juni 1969 entwickelten sich tagelange Unruhen um die Gäste einer Schwulen-Bar in Greenwich Village namens Stonewall Inn. Aus ihrem Widerstand entwickelte sich die nationale und globale Bewegung für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Menschen, die sich als „queer“ bezeichnen.

RAZZIA

Auslöser war eine Razzia der New Yorker Polizei im Stonewall Inn, nach eigenen Angaben, um eine illegale Mafia-eigene Einrichtung zu sprengen, die verdünnten Alkohol ohne Lizenz verkaufte, aber sie ging auch gegen Stammgäste vor, die Homosexuellen kannten das schon. Die Stammgäste des Stonewall wehrten sich und von da an waren Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender etc motiviert und organisiert.

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Stacy Lentz, LGBTQ-Aktivistin und Mitbetreiberin des Stonewall Inn:

"Aus heutiger Sicht steht das für das Ideal, sich gegen Unterdrückung von LGBTQ zu wehren. Es ist wirklich die Idee von der Freiheit für Menschen rund um die Welt. Stonewall ist nicht nur eine Bar. Es ist wirklich ein Symbol, eine Marke fast. Der Name wird mit unserer Freiheit gleichgesetzt. Und es ist der Geburtsort der Homosexuellenrechte."

New York City ist dieses Jahr Schauplatz des „World Pride“ und hat sich auf rund 4 Millionen Besucher eingestellt, um 50 Jahre Stonewall-Aufstand zu feiern.

su