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Nach jahrelangem Streit: Kanadischer Müll von den Philippinen zurück in Vancouver

Containerschiff in Vancouver
Containerschiff in Vancouver Copyright Reuters/Jason Redmond
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Von Euronews mit AFP, dpa
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Ein kanadisches Unternehmen hatte ihn als Plastikmüll deklariert 2013 auf die Philippinen geschickt, doch dort wurde die Annahme des Abfalls abgelehnt. Ein Gericht entschied, dass er zurück nach Kanda müsse. Es folgte ein langes diplomatisches Tauziehen. Nun ist der Müll in Vancouver eingetroffen.

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Nach langem diplomatischen Hin und Her sind 69 Container mit kanadischem Müll von den Philippinen zurück in Kanada. Ein Schiff mit dem nach philippinischen Angaben fälschlicherweise als Plastikmüll deklariertem Abfall legte in einem Hafen am Rande von Vancouver an. Tatsächlich handelt es sich um eine Mischung aus Papier- und Plastikabfällen, Elektroschrott und Restmüll.

Der Abfall war zwischen 2013 und 2014 von einem kanadischen Unternehmen auf die Philippinen geschickt worden. Dort entschied ein Gericht, dass der Müll nach Kanada zurückgeschickt werden muss. Der Streit um den Abfall hatte die Beziehungen zwischen den beiden Ländern jahrelang belastet. Letztendlich erklärte sich Kanada bereit, den Müll zurückzunehmen und zu entsorgen.

Die Philippinen und andere Länder in Südostasien wehren sich dagegen, dass sie zu einer internationalen Müllhalde verkommen.

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