Rutschige Angelegenheit: Etappe 1 der Silk Way Rally

Rutschige Angelegenheit: Etappe 1 der Silk Way Rally
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Zehn Tage, 5000 Kilometer – durch Russland, die Mongolei und China. Der Startschuss für die Silk Way Rally ist gefallen. Zehn Etappen sind vom russischen Irkutsk bis zum Ziel im chinesischen Dunhuang zu bewältigen – ohne Ruhetag.

Strecke eins hatte es in sich. 255 Kilometer, davon ein großer Teil über schmale Waldwege. Nach tagelangem Starkregen drohte die Etappe durch die sibirische Taiga bis zuletzt buchstäblich ins Wasser zu fallen.

Rutschige erste Etappe

Doch sie fand statt – und wurde zur rutschigen Herausforderung für die 97 Motorsportler aus 36 Ländern – darunter erstmals auch Biker. Schnellster in der Motorrad-Klasse ist bislang der Argentinier Kevin Benavides auf seiner Honda.

In der Auto-Kategorie haben Nasser Al-Attiyah aus Katar und sein französischer Co-Pilot Mathieu Baumel im Toyota die Nase vorn. Bei den Truck-Fahrern konnte sich der Weißrusse Siarhei Viazovich auf einem Kamaz die Führung sichern.

Wer sind die Vorjahressieger?

In der Auto-Kategorie dürfte Vorjahrssieger Yazeed Al-Rajhi aus Saudi-Arabien wieder ganz vorn mitmischen. Er gewann 2018 an der Seite von Beifahrer Timo Gottschalk aus Deutschland die PKW-Wertung im Mini Cooper.

Ebenfalls auf Mission Titelverteididgung das russische Trio Andrej Karginov, Andrey Mokeev und Igor Leonov. Sie gewannen vergangenes Jahr auf einem Kamaz.

Die neunte Ausgabe des Offroad-Spektakels endet am 16. Juli. Sie gilt als Härtetest auf dem Weg zur Rallye Dakar, die im Januar erstmals in Saudi-Arabien stattfindet.