Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Balkan schottet sich vor Flüchtlingen ab

Balkan schottet sich vor Flüchtlingen ab
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Slowenien verstärkt sine Grenzaktivitäten. Die Regierung in Ljbuljana lässt immer mehr Zäune an der Grenze zu Kroatien errichten. Auch Polizei und Militär sind immer präsenter.

Laut Innenministerium seien diese Maßnahmen gerechtfertigt, denn die illegalen Grenzübertritte hätten im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent zugenommen.

Migrantenroute hat sich geändert

Seitdem die so genannte Balkanroute, die von Griechenland aus durch Serbien und Ungarn führte, geschlossen wurde, versuchen die Flüchtlinge jetzt über Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien nach Westeuropa zu gelangen.

Anfang des Monats hatten Slowenien und Italien an der gemeinsamen Grenze ihre Kontrollen verstärkt, um die illegalen Grenzübergänge einzudämmen.

Auch Kroatien weitete seine Kontrollen an den Übergängen zu Bosnien aus.

Flüchtlinge sitzen fest

Im bosnischen Flüchtlingslager Velika Kladusa, wenige Kilometer von der kroatisch-bosnischen Grenze entfernt, sind zurzeit etwa 500 Migranten untergebracht. Viele sitzen hier seit Jahren fest, weil sie wegen der schärferen Kontrollen nicht weiterkommen.

Aufgrund der zunehmenden Grenzaktivitäten wird befürchtet, dass die Zahl der in Bosnien gestrandeten Flüchtlinge weiter steigen wird. Was Europa vor noch größere Herausforderungen stellt.