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EU zu Besuch bei Wolodymyr Selenskyj

EU zu Besuch bei Wolodymyr Selenskyj
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In Kiew hat der EU-Ukraine-Gipfel begonnen. Für den neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist es das erste Treffen dieser Art.

Selenskyi lud EU-Ratspräsident Donald Tusk ein, die ostukrainische Region Lugansk zu besuchen, wo der militärische Konflikt mit pro-russischen Kräften weiter anhält.

Die EU-Sanktionen gegen Russland und der Friedensprozess in der Region gehören zu den Hauptthemen des Gipfels.

Zähe Verhandlungen mit Russland

Selenskyi ist auch bereit zu einem Treffen mit Wladimir Putin.

"Selenskyi will dennoch gegenüber dem Kreml keine Kompromisse schließen", so Peter Dickinson vom Atlantic Council. Der Publizist sagt, dass es so etwas wie eine diplomatische Grauzone gebe. Schließlich habe er im Wahlkampf für den Friedensprozess geworben.

Der EU-Ukraine-Gipfel ist für Selenskyi auch eine Gelegeheit, sich als Staatsmann zu präsentieren. Der gelernte Schauspieler steht zu dem angestrebten Ziel seines Landes, der EU und der NATO beizutreten.

Forderungen aus Brüssel

Doch dazu sind tiefgreifende Reformen notwendig. Brüssel will von Kiew vor allem größere Anstrengungen im Kampf gegen die Korruption.

Es ist keine leichte Aufgabe für Selenskyi, angesichts seiner Nähe zu einem der größten Oligarchen des Landes.

Zunächst ist der Gipfel für ihn ein wichtiger Moment auf der internationalen Bühne und für seine Beziehungen zu Brüssel.

Doch wie schon unter seinem Vorgänger Petro Poroschenko ist klar, dass es immer noch viel Arbeit gibt, wann immer sich beide Seiten treffen.