E-Tretroller: Betrunkene Fahrer werden zum Problem

E-Tretroller: Betrunkene Fahrer werden zum Problem
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Elektro-Tretroller sind einfach zu bedienen und gehören mittlerweile in vielen europäischen Städten zum Straßenbild. So auch in Kopenhagen. Doch welche Regeln müssen NutzerInnen in Dänemark eigentlich beachten?

"Ich glaube, dass man nicht betrunken damit fahren darf", so der Student Mathias Juul Larsen. "Aber ehrlich gesagt, kenne ich die Regeln nicht."

Da scheint er nicht der einzige zu sein. Soweit er wisse, gebe es keine Promillegrenze für E-Scooter, so Adam Schmidt, ebenfalls Student. "Ich habe keine Ahnung", sagt Polly Stella Korf-Hansen, Kindergärtnerin. "Ich kann noch nicht mal raten."

Auch er kenne die Regeln nicht, sagt der Student Emil Ernstsen. "Aber ich würde sie gerne kennen. Kennen Sie sie?"

0,5 Promille Alkohol im Blut dürfen FahrerInnen von E-Tretrollern maximal haben, andere Drogen sind verboten. Eine Regel, die die Polizei in Kopenhagen jetzt verschärft durchsetzt. 28 Rollerfahrer wurden am Wochenende in der dänischen Hauptstadt belangt. 24 hatten zu viel Alkohol getrunken, vier andere Drogen konsumiert.

Die Polizei bilanziert die Strafen gegen Elektroroller vom Wochenende und verweist auf die Vorschriften.

Kontrollen, die es jetzt öfter geben soll, so Henning Pedersen von der Kopenhagener Polizei. FahrerInnen von E-Scootern müssten damit rechnen, dass die BeamtInnen mehr gezielte Aktionen durchführen, bei denen sie die NutzerInnen auch auf Alkohol testen.

Betrunkene E-Tretroller-FahrerInnen sind auch anderswo ein Problem: Die Münchner Polizei hält laut Berichten täglich mehr als 20 alkoholisierte NutzerInnen an.