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DIE PARTEI protestiert gegen Ursula von der Leyen

DIE PARTEI protestiert gegen Ursula von der Leyen
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Im EU-Parlament in Straßburg hat der Europaabgeordnete Nico Semsrott von DER PARTEI gegen Ursula von der Leyen protestiert.

Während er einen "Geschäftsordnungsantrag“ zu möglichen Interessenskonflikten stellte, zog er seine schwarze Kapuzenjacke aus. Unter dem Hoody trug Semsrott eine weitere mit Aufklebern versehene Jacke mit Aufschriften wie KPMG, Accenture, McKinsey, PWE und PESCO. Er hatte auch eine Brille mit Aufklebern auf.

Gemeint war das offenbar als Anspielung auf die Beschäftigung teurer Berater im deutschen Verteidigungsministerium unter Ursula von der Leyen und auf die europäische Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen.

Parlamentspräsident David Sassoli blickte recht erstaunt drein, er sagte nur, das sei kein Antrag zur Gechäftsordnung - und nahm die nächste Frage entgegen. Ursula von der Leyen wirkte nicht sonderlich beeindruckt.

In Berlin erklärten Politiker der Grünen und der FDP auf Anfrage des Tagesspiegel, Ursula von der Leyen auch im Falle ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin in Straßburg im Winter zu einem Untersuchungsausschuss zu der Berateraffäre vorzuladen.

Auf Twitter erklärte der Kabarettist Nico Semsrott; in einer Demokratie solle man solche Werbebanner tragen, damit alle wüssten, für wen man arbeite.