Bellissimo! Italiens Tourismus boomt

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Von Euronews
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Immer mehr Touristen besuchen Venedig, Rom oder sonnen sich an den Mittelmeer-Stränden. Das freut die Branche, doch einige Italiener sind gar nicht erfreut. So mancher Tourist benimmt sich nämlich nicht gerade fein.

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Bella Italia! Immer mehr Touristen zieht es nach Venedig, in die Toskana, nach Rom oder an die Mittelmeer-Strände. Eine Studie des Italienischen Fremdenverkehrsamtes ENIT ergab: Im vergangenen Jahr besuchten 94 Millionen ausländische Touristen Italien und blieben insgesamt 216 Millionen Nächte. Ausländische Gäste gaben knapp 42 Milliarden Euro in Italien aus. Das freut Maria Elena Rossi vom ENIT, dem Italiensichen Fremdenverkehrsamt: "In den letzten Jahren haben wir Frankreich bei internationalen Übernachtungen überholt und liegen jetzt bei über 215 Millionen gegenüber 140 Millionen in Frankreich."

Der Auslandstourismus in Italien stieg 2018 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr an und machte 13 Prozent des italienischen Bruttoinlandsprodukts aus - Tendez weiter steigend. "Jeder, den ich kenne," sagt ein US-amerikanischer Tourist, "ist entweder schon mal hierher gekommen oder plant es. Entweder wegen der Sehenswürdigkeiten oder des Essens - für mich eher das Essen, sie liebt sie die Museen und Kirchen."

Einigen Italienern schmeckt der Tourismusboom gar nicht. Viele Städte und Strände sind überfüllt - und einige Gäste benehmen sich so gar nicht fein. Zwei deutsche Touristen mussten in Venedig fast 1.000 Euro Strafe zahlen - sie hatten mit einem Gaskocher Kaffee gekocht - unter der Rialto-Brücke. Non bellissimo!

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