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1 Mio. beim CSD in Berlin: 10 der besten Tweets

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REUTERS/Axel Schmidt
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Etwa eine Million Menschen waren an diesem Samstag beim 41. Christopher Street Day in Berlin. Einige Organisatoren meinten, es sei noch nie so voll gewesen wie diesmal. Die Parade der LGBTI-Bewegung vom Kudamm zum Brandenburger Tor wollte auch politische Botschaften vorbringen: gegen die extreme Rechte, gegen Ausgrenzung von Minderheiten und für den Klimaschutz.

Das Motto lautete in diesem Jahr "Stonewall 50 - Every riot starts with your voice" ("Jeder Aufstand beginnt mit deiner Stimme"). Der Christopher Street Day erinnert an die Ereignisse vom 28. Juni 1969: Polizisten stürmten damals die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar «Stonewall Inn» in der Christopher Street und lösten dadurch einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus. Das diesjährige Motto soll insbesondere die frühen AktivistInnen der LGBTI-Bewegung würdigen. LGBTI ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell und intersexuell.

Kurz bevor sich die Parade mit rund 100 Wagen in Bewegung setzte, gaben einige OrganisatorInnen Erklärungen ab. "Stell dir vor du bist eine Frau und keiner glaubt es dir. Stell dir vor du bist ein Mann, aber erst ein Richter muss dir das bescheinigen", sagte Anastasia Biefang vom Arbeitskreis homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V. Biefang wurde bekannt als erste transsexuelle Befehlshaberin der Bundeswehr.

Es gab auch Folklore: ganz unten hier sehen Sie den "Queerplattler". Auf Twitter ist #CSDBerlin an diesem Samstag Trending Topic.