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Trumps Mexiko-Grenzzaun "verschaukelt"

Trumps Mexiko-Grenzzaun "verschaukelt"
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Zu Zeiten des US-Außenministers Henry Kissinger hieß es Pendeldiplomatie – das ist Schaukeldiplomatie: Eine Gruppe von Architekten und Aktivisten ist mit grenzüberquerenden Wippen angetreten, um Donald Trumps Zaun zwischen den USA und Mexiko den Schrecken zu nehmen.

Die rosafarbenen Stangen, die zwischen den Latten des Grenzzauns in der Nähe der US-Stadt Sunland Park und dem mexikanischen Ciudad Juárez hängen, sind ein Projekt des Architekturprofessors Ronald Rael und seiner Kollegin Virgina San Fratello.

Ronald Rael, Architekt und Aktivist:

"Wir sind Architekten, wir sind Designer, aber dies ist eine Aktivisten-Aktion, weil wir hier Menschen versammeln, um Spaß zu haben, zu reden, um hier glücklich zu verweilen." Der Zaun sei der "sprichwörtliche Drehpunkt der Beziehungen zwischen den USA und Mexiko".

Die abschottende Grenze inspiriert Künstler seit Jahren: Im Jahr 2015 wurde ein Bereich blau gestrichen, um sie dem Himmel anzupassen, ein französischer Künstler stellte zwei Jahre später ein Foto von einem riesigen Kleinkind auf, das über die Mauer späht.

Die Wipp-Aktion fällt zusammen mit einem Sieg von US-Präsident Donald Trump vor Gericht in Sachen Mauer an der Grenze zu Mexiko. Der Oberste US-Gerichtshof hat am Freitagabend eine Finanzierungssperre aufgehoben: Die Regierung darf für den Bau auf Geld aus dem Verteidigungsministerium zurückgreifen.

Im, Wahlkampf hatte Trump erklärt, auf der Hälfte der rund 3.200 Kilometer langen Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen zu lassen.

su mit dpa