Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Badegäste in Sorge: Frau stirbt an Vibrionen-Infektion

Badegäste in Sorge: Frau stirbt an Vibrionen-Infektion
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

In Deutschland ist eine Frau nach einer Vibrionen-Infektion gestorben. Der Fall trat im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern auf. Vibrionen sind Erreger, die insbesondere in der Ostsee bei Wassertemperaturen von rund 20 Grad Celsius auftreten. Beim Baden können Vibrionen über Hautverletzungen in den Körper gelangen. Wem können die Erreger gefährlich werden?

Heiko Will, Erster Direktor des Landesamts für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, erläutert: „Ältere Leute, alkoholkranke Menschen, Menschen mit einem Leberschaden, natürlich mit einem Diabetes auch. Also, das sind all die, die im Grunde ein geschwächtes Immunsystem haben. Und das sind übrigens auch die, die, wenn sie sich jetzt mal die Statistik angucken der 50 betroffenen Patienten beziehungsweise auch der betroffenen Todesfälle, die genau in diese Kategorie 'reinfallen.“

Hinweise des Landesamts für Gesundheit und Soziales...

Für gesunde Menschen besteht so gut wie keine Gefahr. Seit 2003 sind laut Landesamt für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern acht Menschen in Folge einer Vibrionen-Infektion gestorben.

„Erkrankungen durch Vibrionen sind in Deutschland zwar selten, zeichnen sich jedoch durch einen sehr ernsthaften Verlauf in Form von schweren Wundinfektionen und Blutvergiftungen (Sepsis) aus“, heißt es in einer Erläuterung des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes.