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Bombendrohungen: Bulgarien verschärft Sicherheit an Flughäfen

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Symbolfoto Copyright Bild von Christoph Müller auf Pixabay
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Von af mit dpa
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Bombendrohungen: Bulgarien verschärft Sicherheit an Flughäfen

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Bulgarien hat nach Bombendrohungen an vier Flughäfen die Sicherheit verschärft. Neben der Hauptstadt Sofia und Plowdiw sind die Flughäfen der Schwarzmeerstädte Warna und Burgas betroffen. Dort werden im Hochsommer bis zu 30.000 Touristen pro Tag abgefertigt. 

Die bulgarische Polizei teilte am Donnerstag mit, dass die Flughäfen am Vortag E-Mails von Servern in der Schweiz erhalten hätten. Sie seien auf den Seychellen anonym verschickt worden. 

Nicht nur Flughäfen betroffen

Auch das bulgarische Staatsfernsehen BNT und die Redaktion der Tageszeitung "24 Tschassa" in Sofia erhielten ähnliche Drohungen per E-Mail. Auf den Flughäfen und in den Medienbetrieben konnte die Polizei allerdings keine Sprengsätze entdecken. Dennoch wurden israelische Touristen am Flughafen Warna am Donnerstag mit erhöhter Wachsamkeit behandelt, berichtete der private Fernsehsender bTV.

Der unbekannte Absender der E-Mails benutzte nach Erkenntnissen der bulgarischen Polizei Google Übersetzer. Die Bombendrohungen hatten danach das Ziel, Arbeitsabläufe zu stören. Ähnliche E-Mails seien auch an Flughäfen und Medien in anderen EU-Staaten geschickt worden. Nähere Angaben dazu machte die bulgarische Polizei nicht.

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