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Mit 19 Monaten noch keine Zähne: Eltern wegen streng veganer Ernährung ihrer Tochter verurteilt

Mit 19 Monaten noch keine Zähne: Eltern wegen streng veganer Ernährung ihrer Tochter verurteilt
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Bild von RitaE auf Pixabay
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Ein Elternpaar aus Australien ist zu jeweils 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden, da sie ihre kleine Tochter streng vegan ernähren. Das kleine Mädchen war in den ersten anderthalb Lebensjahren strikt ohne Fleisch oder andere Lebensmittel von Tieren ernährt worden. Das Baby bekam Obst, Haferflocken, Kartoffeln, Reis, Tofu, Brot, Erdnussbutter und Reismilch.

Das schadete wohl der Entwicklung: Das Kind war mit anderthalb Jahren erst so weit entwickelt wie normale Babys im Alter von drei Monaten. Mit 19 Monaten hatte es noch keinen einzigen Zahn und wog nicht einmal fünf Kilogramm.

Als das Mädchen mit Krämpfen ins Krankenhaus musste, wurde der Fall bekannt. Im Prozess hatten sich Mutter und Vater schuldig bekannt, das Kind vernachlässigt und in Gefahr gebracht zu haben. Als Höchststrafe wären fünf Jahre Haft möglich gewesen.

Um eine Gefängnisstrafe kamen die 33 Jahre alte Mutter und der 35-jährige Vater am Donnerstag in Sydney jedoch herum. Richterin Sarah Huggett machte aber klar, die Ernährung des Kindes sei "völlig unangemessen" gewesen. "Es liegt in der Verantwortung aller Eltern dafür zu sorgen, dass die Ernährung ihrer Kinder ausgewogen ist und ausreichend Nährstoffe enthält, um richtig zu wachsen." Das Kind ist jetzt in der Obhut von Verwandten. Die Eltern haben ein regelmäßiges Besuchsrecht.