Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Mallorca: 4 Deutsche unter den Toten des Helikopter-Crashs

Mallorca: 4 Deutsche unter den Toten des Helikopter-Crashs
Copyright
Diario de Mallorca/Grupo Editorial Iberico/Handout via REUTERS
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Beim Zusammenstoß eines Hubschraubers mit einem Ultraleichtflugzeug über Mallorca sind 7 Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Deutsche. Das bestätigte das Auswärtige Amt am Montag Morgen.

An Bord des Helikopters befand sich neben dem italienischen Piloten ein Paar aus München mit seinen beiden neun und elf Jahre alten Kindern, bei den Passagieren des Leichtflugzeugs handelt es sich um womöglich um Spanier. Es gab keine Überlebenden.

Die deutsche Firma "Rotorflug Helicopters" hat den Absturz einer ihrer Hubschrauber bestätigt. Das Luftfahrt-Bundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung hätte man bereits über den Crash informiert. Die Behörden müssten nun die Ermittlungen einleiten. "Rotorflug" bietet Rundflüge über die beliebte Urlaubsinsel Mallorca an - auf drei Routen von 15 bis 30 Minuten für 87 bis 167 Euro.

Gedenkminute für die Opfer

Wie die Regierung der Balearen mitteilte, wird es Montag Mittag eine Gedenkminute für die Opfer des Unfalls geben. Zu dem wurden drei Tage Staatstrauer angeordnet.

Die Kollision hatte sich am frühen Sonntagnachmittag nahe der Stadt Inca im Inneren der Baleareninsel ereignet. Nach der Kollision waren die beiden Maschinen in Flammen aufgegangen.

Die Unfallursache ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen, wie Sebastià Oriol, Dezernent für Sicherheit der Gemeinde Inca, am Sonntag gegenüber dem Lokalsender IB3e erklärte.

Wrackteile des Helikopters lagen auf einer alten Landstraße, das Kleinflugzeug stürzte auf das Gelände einer Finca, wie Oriol weiter erklärte. Naheliegende Häuser seien nicht getroffen worden, so die Zeitung "Ultima Hora".

Augenzeugen seien zur Unglücksstelle gelaufen und hätten begonnen, die Flammen zu löschen - noch bevor die Rettungskräfte eintrafen. Ärzte hätten vor Ort jedoch nichts mehr für die Opfer tun können. Das berichtete das "Diario de Mallorca". Unter den Bewohnern der Region herrschte Bestürzung.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, der derzeit auf dem G7-Gipfel im franzözischen Biarritz weilt, schrieb auf Twitter: "Meine Solidarität und mein Beileid für die Familien der Opfer dieses tragischen Unfalls." Balearen-Präsidentin Francina Armengol erklärte: "Wir sind besorgt und entsetzt über den Unfall. Unsere Gedanken sind bei den Opfern."