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Waldbrände in Bolivien fast gelöscht

Waldbrände in Bolivien fast gelöscht
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Die Behörden in Bolivien haben erklärt, dass 85 Prozent der schweren Amazonas-Brände im Osten unter Kontrolle sind. Das Land kämpft genau wie seine Nachbarn Brasilien, Venezuela und Kolumbien seit Wochen mit starken Waldbränden. Seit Anfang des Jahres hat sich die Anzahl der Feuer im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. In den vergangenen Wochen wurden Brände auf einer Fläche von fast einer Million Hektar registriert. 1800 Soldaten und 450 Polizisten waren im Einsatz, um die Brände zu löschen.

Regierung verhängt ökologische Pause

Die Feuerwehrfrau Sara Cardenas erklärte: "Ich bin von Beruf Krankenschwester. Ich habe ein paar Feuerlöschkurse absolviert. Ich kümmere mich auch um die Gesundheit der Feuerwehrleute, dass sie sich nicht verletzen, überprüfe ihren Sauerstoff und unterstütze sie beim Löschen."

Experten rechnen damit, dass die Regeneration der Wälder hunderte Jahre dauern könne, denn Trockenwälder wie hier in Bolivien wachsen nur sehr langsam. Präsident Evo Morales kündigte eine ökologische Pause für den Wald an, während keine neuen Flächen verkauft werden dürfen.