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Großbritannien: Das sind aktuell die wichtigsten politischen Köpfe

Großbritannien: Das sind aktuell die wichtigsten politischen Köpfe
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Das sind die wichtigsten politischen Köpfe bei einer möglichen Neuwahl

Die politische Landschaft Großbritanniens ist wegen des Brexits tief gespalten. Wie sich das bei einer möglichen Neuwahl auswirkt, ist nicht abzusehen.Letztlich ist entscheidend, wer die Wähler davon überzeugen kann, die Interessen des Landes am besten zu vertreten.

Beste Ausbildung, durchwachsener Ruf: Boris Johnson

Aktueller Regierungschef und Chef der Konservativen Partei ist Boris Johnson. Obwohl er an den besten Schulen ausgebildet wurde, wird er seinen Ruf als etwas tölpfelhafte Karikatur seiner selbst nicht los. Und er will es wohl auch nicht.

Zweimal wurde Johnson zu Londons Bürgermeister gewählt. Er gilt als starker Wahlkämpfer und sagt, seine Aufgabe sei es jetzt, den Willen des Volkes umzusetzen und die EU zu verlassen - mit oder ohne Deal.

EU-skeptischer Israelkritiker: Labour-Chef Corbyn

Nicht minder kontrovers ist sein wichtigster Widersacher, Jeremy Corbyn, Chef von Labour. Er selbst vertritt den linken Rand der Partei, weshalb ihn viele Labour-Parlamentarier skeptisch sehen.

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Labour-Chef Jeremy CorbynReuters

Allerdings ist er bei den regulären Parteimitgliedern sehr beliebt. Als ehemaliger Gewerkschafter setzt er sich regelmäßig für die Rechte von Arbeitnehmern ein.

Er ist zudem ein scharfer Kritiker Israels, die Grenze zum Antisemitismus hat er laut Kritikern immer wieder überschritten. Gegen den EU-Austritt hat der Euroskeptiker Corbyn nichts, allerdings will er einen Deal.

Weitere wichtigte Politiker: Nicola Sturgeon, Jo Swinson, Arlene Foster und Nigel Farage

Sturgeon, Chefin der Scottish National Party und Regierungschefin in Schottland, kandidiert nicht für das Parlament in London. Ihr geht es unter anderem darum, von London die Zusage für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum zu bekommen.

Reuters
Lib-Dem-Chefin Jo SwinsonReuters

Jo Swinson ist seit Juli dieses Jahres Chefin der Lib Dems. Sie würde gerne in der EU bleiben. Eine Chance auf den Premiers-Posten hat sie nicht. Allerdings will sie wenigstens die Rolle des Königsmachers einnehmen.

Arlene Foster wiederum leitet die unionistische DUP in Nordirland. Viel Einfluss beim kommenden Brexit-Prozedere wird ihr nicht mehr eingeräumt.

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Brexit-Verfechter Nigel FarageReuters

Und dann ist da noch Nigel Farage, Chef der Brexit Party. Er hat bereits klargemacht, was für ihn der Preis für einen Wahlpakt mit Boris Johnson ist: Ein Austritt ohne Abkommen.