Stadionverbot für Frauen bei Teheran-Derby

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Von Ronald Krams
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Weibliche Fußballfans dürfen auch in diesem Jahr das Hauptstadtderby zwischen den Fußballteams von Esteghlal und Persepolis Teheran nicht live im Stadion verfolgen.

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Weibliche Fußballfans dürfen auch in diesem Jahr das Hauptstadtderby zwischen den Fußballteams von Esteghlal und Persepolis Teheran nicht live im Stadion verfolgen.

Eine Frau hatte sich aus Protest vor einem Teheraner Gericht mit Benzin übergossen und angezündet. Frauen und Männer treffen sich in Cafés und Einkaufszentren zum Fußballgucken:

"Alle Leute lieben Fußball. Sie lieben diesen Sport sehr. Auch ich persönlich bin sehr begeistert von den Spielen, obwohl ich nicht viel über Fußball weiß".

Die Stadt-Duelle sind im Iran die Fußball-Highlights des Jahres. Über 100 000 Fans kamen immer ins Asadi Stadion. Die beiden Teams haben auch viele weibliche Fans, die aber wegen der hiesigen Vorschriften im Iran seit vier Jahrzehnten nicht in Fußballstadien dürfen.

Der einflussreiche Klerus ist der Ansicht, dass islamische Frauen bei den Spielen mit frenetischen männlichen Fans und vulgären Slogans nichts zu suchen haben.

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