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Taliban gegen Wahlen: Mehr als 30 Tote bei Anschlägen in Afghanistan

Taliban gegen Wahlen: Mehr als 30 Tote bei Anschlägen in Afghanistan
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Von Kirsten Ripper mit dpa, Reuters
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Bei dem Anschlag auf eine Wahlkampfveranstaltung von Präsident Aschraf Ghani blieb dieser unverletzt, aber viele andere Menschen wurden getötet oder verwundet.

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In der Nähe einer Wahlkampfveranstaltung des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani sind durch einen Selbstmordanschlag in Tscharikar - nördlich von Kabul - mindestens 24 Menschen getötet worden. Mehr als 30 weitere wurden verletzt. Unter den Opfern sind Frauen und Kinder.

Präsident Ghani blieb unverletzt.

Der mumtaßliche Selbstmordattentäter sei mit einem Motorrad angefahren und habe sich beim ersten Checkpoint auf dem Weg zur Wahlkampfveranstaltung in die Luft gesprengt. Das erklärte ein Sprecher des afganischen Innenministeriums zum Tathergang.

Offenbar haben die Taliban die Verantwortung für den Anschlag übernommen - sowie für einen weiteren Anschlag in Kabul. Dort explodierte ein Sprengsatz unweit der Botschaft der USA.

Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump die Friedensgespräche mit den Taliban für beendet erklärt.

Die radikalislamische Gruppe lehnt die für den 28. September geplanten Wahlen ab und hat bereits zuvor Anschläge auf Meetings und Wahllokale verübt. 

Experten hatten einen Anstieg der Gewalt in Afghanistan nach dem Ende der Gespräche mit den Taliban erwartet.

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