Alternativer Nobelpreis: Aminatou Haidars Kampf für die Westsahara

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Von Yaiza Martín-Fradejas
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Die Menschenrechtlerin Aminatu Haidar aus der Westsahara soll den Alternativen Nobelpreis bekommen, das wurde in dieser Woche bekannt.

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Neben Greta Thunberg und weiteren Aktivistinnen und Aktivisten soll auch die Menschenrechtlerin Aminatou Haidar aus der Westsahara den Alternativen Nobelpreis bekommen, das wurde in dieser Woche bekannt.

In Ihrer Heimat kämpft die 53-Jährige gewaltlos für Gerechtigkeit, für die politische Selbstbestimmung der Bevölkerung und die Unabhängigkeit der Westsahara.

Das Gebiet wurde nach dem Rückzug der Kolonialmacht Spanien in den Siebzigerjahren von Marokko annektiert. Damit der Teil der Bevölkerung, der für die Unabhängigkeit der Westsahara kämpft, nicht zu den Waffen greift, müssen die Vereinten Nationen handeln, so Haidar: "Die jungen Menschen hier leden täglich an Unterdrückung, Folter, Inhaftierung, unfairen Verfahren, Ausgrenzung und Armut. Dies gehört zur politischen Strategie Marokkos, das junge Menschen aus der Westsahara marginalisieren will. Damit die Menschen nicht gewaltsam reagieren, müssen ihre Grundrechte garantiert werden."

In ihrem Kampf trat Haidar, die von manchen auch als "Gandhi der Westsahara" bezeichnet wird, bereits mehrmals in Hungerstreik.

Und auch von Haft, Folter und Morddrohungen lässt sie sich nicht von ihrem Ziel abbringen. Der als Alternativer Nobelpreise bekannte "Right Livelihood Award" wird am 4. Dezember in Stockholm vergeben.

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