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Antonio Guterres: "Endlich zeigen, dass wir es ernst meinen"

Antonio Guterres: "Endlich zeigen, dass wir es ernst meinen"
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In Madrid hat die 25. Weltklimakonferenz begonnen. Delegation aus knapp 200 Staaten, die EU und internationale Organisationen verhandeln in den kommenden zwei Wochen darüber, wie das Pariser Klimaabkommen verwirklicht und die Erderhitzung eingedämmt werden kann.

Zum Start des Treffens rief UNO-Generalsekretär Antonio Guterres die Weltgemeinschaft eindringlich dazu auf, im Kampf gegen die Klimakrise Tempo zu machen.

"Am Ende des kommenden Jahrzehnts werden wir einen der beiden folgenden Wege einschlagen. Entweder wir schlafwandeln weiter auf dem Weg der Kapitulation, bis keine Rückkehr mehr möglich ist. Die andere Option ist der Weg der Hoffnung, der Entschlossenheit, der nachhaltigen Lösungen, ein Weg, auf dem immer mehr fossile Brennstoffe dortbleiben, wo hingehören, im Boden - und auf dem wir bis 2050 Klimaneutralität erreichen."

Die Wissenschaft zeige, dass die Erderwärmung und ihre dramatischen Folgen schneller voranschritten als erwartet. Millionen junge Menschen weltweit verlangten entschlossene Maßnahmen im Kampf gegen den Klimanotfall. "Wir müssen endlich zeigen, dass wir es ernst meinen damit, den Krieg gegen die Natur zu beenden."

"Wir sind immer noch dabei!"

Ebenfalls in Madrid anwesend war die Frontfrau der Demokraten und Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi. Sie betonte in ihrer Rede, dass die Welt im Kampf gegen den Klimawandel auch auf die USA zählen könne. "Wir sind immer noch dabei!" sagte Pelosi in Anspielung auf das Pariser Klimaabkommen - aus dem die US-Regierung von Donald offiziell ausgetreten ist.

Die Konferenz wird von Klimaaktivisten unter anderem von der Fridays for Future Bewegung kritisch verfolgt. Vor Beginn hatten mehrere Hilfsorganisationen erneut Alarm geschlagen und gewarnt, es könne Millionen Flüchtlinge durch klimabedingte Katastrophen geben.

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