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Ice-Bucket-Challenge-Initiator stirbt - 7 Jahre nach der Diagnose ALS

Pete Frates mit Sportlern des Boston College Baseball Teams
Pete Frates mit Sportlern des Boston College Baseball Teams   -  
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Steve Senne/AP
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Der Mann, dessen Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS die sogenannte Ice Bucket Challenge inspirierte, ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Mit der Spendenaktion waren Millionen für die Forschung gesammelt worden.

Pete Frates wurde 2012, als er 27 Jahre alt war, mit der Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose, auch bekannt als ALS, diagnostiziert.

Im Jahr 2014 ging die Ice Bucket Challenge viral: Menschen auf der ganzen Welt veröffentlichten Videos und Bilder von sich selbst, in denen sie sich Eimer mit Wasser und Eis über den Kopf gossen und andere herausforderten, es ihnen gleich zu tun. So sollten andere Menschen ermutigt werden, für die ALS-Forschung zu spenden.

Nach Informationen der ALS Association brachte die Aktion im Jahr 2014 mehr als 115 Millionen Dollar ein. Im Jahr 2017 wurde in den USA ein Medikament zugelassen, das das Voranschreiten von ALS verlangsamen soll.

Kinder feiern den 5. Jahrestag der Ice-Bucket-Challenge in Boston

Frates Schicksal konnte sogar Prominente wie NFL-Star Tom Brady, den damaligen zukünftigen kanadischen Premierminister Justin Trudeau, den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush, Bill Gates, Lady Gaga und andere zum Mitmachen bewegen.

"(Es) gibt mir einen weiteren Grund, jeden Tag aufzustehen", sagte Frates der Boston College Zeitung, The Heights, etwa ein Jahr nach seiner Diagnose.

"Teil von etwas Größerem als dir selbst zu sein, ist eines der besten Dinge, die Dir passieren können", sagte er.

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