Reporter ohne Grenzen: Weltweit weniger Journalisten getötet

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2019 wurden weniger Journalisten getötet, als in den Vorjahren. Ein gutes Zeichen für die Pressefreiheit ist das nicht, so Reporter ohne Grenzen".

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389 JournalistInnen sitzen weltweit wegen der Ausübung ihres Berufs in Haft. Mindestens 49 Medienschaffende wurden in diesem Jahr getötet. So die Zahlen aus der Jahresbilanz 2019 von "Reporter ohne Grenzen".

Die tödlichsten Länder für JournalistInnen waren in diesem Jahrr Mexiko und Syrien, gefolgt von Afghanistan, Pakistan und Somalia. Insgesamt kamen deutlich weniger Medienschaffende ums Leben, als in den Vorjahren.

Das liege zum einen daran, dass es in Konfliktzonen wie Afghanistan, Syrien und Jemen immer weniger Journalisten vor Ort gebe, so die Reporter-ohne-Grenzen-Sprecherin Pauline Ades-Mevel . Zudem könne man davon ausgehen, dass diejenigen, die dort seien, mehr Erfahrung hätten, einheimisch seien, sich dementsprechend gut auskennen würden und gut schützten.

Die Zahl der weltweit inhaftierten JournalistInnen hingegen ist wie auch im Vorjahr gestiegen. China führt die traurige Liste an - hier hat sich die Zahl der Inhaftierten seit 2018 sogar verdoppelt. Die meisten neu gefangen Genommenen sind laut "Reporter ohne Grenzen" UigurInnen.

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