Eilmeldung
This content is not available in your region

Niederlande: Polizei warnt vor Briefbomben

euronews_icons_loading
Niederlande: Polizei warnt vor Briefbomben
Copyright
EVN
Schriftgrösse Aa Aa

In den Niederlanden warnt die Polizei derzeit vor Briefbomben. Mindestens sechs Unternehmen in den Städten Amsterdam, Rotterdam und Utrecht hätten in den letzten Tagen Umschläge mit Sprengstoff erhalten, gab die Polizei bekannt.

In allen Fällen seien die Bomben nicht explodiert. Laut Polizei seien sie aber gefährlich und könnten bei einer Explosion schwere Verletzungen verursachen.

Am Freitag tauchte zunächst ein weiterer verdächtiger Brief im Hotel Okura in Amsterdam-Zuid auf und später in einer Filiale der ABN-Amro-Bank in Maastricht. Laut Polizei soll es sich um denselben Absender handeln, in Maastricht enthielt der Brief jedoch keine Bombe, sondern nur eine Drohnung.

Frans Zuiderhoek von der Polizei Amsterdam erklärt: "Wir haben gerade eine Benachrichtigung erhalten, dass ein verdächtiger Brief in einem Hotel in der Ferdinand Bolstreet in Amsterdam zugestellt wurde. Wahrscheinlich handelt es sich um den gleichen Brief, den wir gestern erwähnt haben. Vermutlich mit Sprengstoff darin."

Der Briefe sahen bisher alle gleich aus - sie tragen einen Aufkleber des Inkassobüros CIB, das laut Polizei nichts mit dem Fall zu tun und selbst solch einen Umschlag erhalten habe. Die Polizei warnt vor weiteren Briefbomben und hat ein Bild veröffentlicht:

Frans Zuiderhoek: "Auf dem Umschlag war ein Aufkleber mit dem Logo der Firma CIB aus Rotterdam. Aus diesem Grund hat das Hotelpersonal gleich den Notruf gewählt. Die Polizei untersucht, ob es sich wirklich um eine Briefbombe handelt."

Zu den Empfängern gehören ein Immobilienmakler in Utrecht, Tankstellen in Amsterdam und Rotterdam und ein Autohändler. Über ein Motiv ist noch nichts bekannt. Es könnte sich um eine Erpressung handeln.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.