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Nach jahrelangem Schweigen: König Albert II. gibt Vaterschaft zu

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Nach jahrelangem Schweigen: König Albert II. gibt Vaterschaft zu
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Thierry Charlier / AP
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Nach jahrelangem Rechtsstreit hat der frühere belgische König Albert II. eingeräumt, der leibliche Vater der Künstlerin Delphine Boël zu sein. Medienberichten zufolge bestätigte dies ein DNA-Test.

Die heute 51-Jährige Boël kämpfte seit mehreren Jahren darum, dass Ihre Verwandschaft zu Albert offiziell anerkannt wird. Ihrer Darstellung nach hatten ihre Mutter, die Baronin Sybille de Sélys Longchamps, und Albert II. vor Jahrzehnten eine Affäre. Albert hatte das bestritten und sich gegen die Anerkennung der unehelichen Tochter gewehrt.

Der Anwalt von König Albert II., Alain Berenboom, erklärt die Sachlage bezüglich des Erbes:

Wie die anderen Kinder auch hat sie nun Anspruch auf ihren Anteil am Erbe. Nach dem Urteil des Berufungsgerichts, das die Vaterschaft anerkannt hat, ist nun noch eine gerichtliche Anordnung notwendig. Im Endeffekt werden ihr aber die gleichen Rechte und Ansprüche wie den anderen Kindern König Alberts zustehen.

König Albert II. hatte einen Vaterschaftstest stets abgelehnt, sich dann aber dem Druck der Justiz gebeugt.

Im vergangenen Jahr drohte das Brüsseler Berufungsgericht dem früheren Monarchen mit einem täglichen Zwangsgeld in Höhe von 5000 Euro, sollte er den Test weiter verweigern.

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