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Warum Gibraltar Brexit-Sorgen hat

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Warum Gibraltar Brexit-Sorgen hat
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Javier Fergo/ AP
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Commonwealth- statt EU-Flagge: Auch in Gibraltar ist der Brexit Realität - für viele EinwohnerInnen der britischen Enklave in Südspanien wohl kaum ein Grund zur Freude. 96 Prozent der BewohnerInnen des Felsens hatten gegen einen Austritt aus der EU gestimmt.

Spanien und Gibraltar sind stark voneinander abhängig - etwa 15.000 Menschen überqueren die Grenze täglich auf dem Weg zur Arbeit. Der Spanier Jose Baños ist einer von ihnen. Er hoffe, dass die Jobs auf Gibraltar für Spanier erhalten bleiben, unabhängig davon, ob sie fest angestellt seien oder nicht,

In der Übergangszeit bis Ende des Jahres sind die Grenzen weiter offen - für die Zukunft strebt Gibraltar einen Beitritt zum Schengenraum an. Gibraltar ist seit Langem ein Zankapfel zwischen Spanien und Großbritannien - Madrid drängt dadrauf, dass es gesonderte Gespräche zu den Beziehungen nach dem Brexit gibt.

"Wir hoffen, dass sich die Dinge langsam klären"

"Für die kommenden zwölf Monate ist alles in Ordnung", so der gibraltarische Autor Richard Carter. "Wir fragen uns alle, ob es ab dem 31. Dezember und ab 2021 Probleme geben wird. Wir hoffen, dass die sich die Dinge langsam klären und es am Ende Normalität gibt."

Gibraltars Regierungschef Fabian Picardo hatte den Brexit-Tag als sehr traurigen Tag bezeichnet. Die Enklave befürchtet unter anderem Einbußen im Tourismus. Auch die Auswirkungen auf das Glücksspielgeschäft sind unklar. Wegen der Steuervorteile auf dem 6,5 Quadratkilometer großen Felsen sitzen dort zahlreiche Online-Wettanbieter.

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