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EU und Globalisierung als Feindbilder - Rechtspopulisten-Treffen in Rom

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EU und Globalisierung als Feindbilder - Rechtspopulisten-Treffen in Rom
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In Rom haben sich rechtspopulistische Politiker aus verschiedenen europäischen Ländern getroffen, zu einer Konferenz mit dem Titel "Nationaler Konservatismus", Untertitel: „Gott, Ehre, Land: Präsident Ronald Regan, Papst Johannes Paul II und die Freiheit der Nationen“. Giorgia Meloni, die Präsidentin von Fratelli d'Italia („Brüder Italiens“), befand, dass der Hauptfeind "die globalistische Tendenz derer ist, die Identität in all ihren Formen als ein zu bekämpfendes Übel betrachten".

Auf der Gästeliste: Der ehemalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Lega-Chef Matteo Salvini hatte in letzter Minute abgesagt, ohne Gründe zu nennen. Und Vox aus Spanien war auch nicht vertreten.

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Giorgia Meloni, Fratelli d’Italia („Brüder Italiens“):

"Ich möchte gute Beziehungen zu allen konservativen und republikanischen Bewegungen auf der ganzen Welt, damit wir unsere Sichtweise austauschen können. Wir können kooperieren, aber ich arbeite für die Italiener und zwar unentwegt und ausschließlich."

Im März 2009 hatte sich die Vorläufer-Partei der Fratelli d’Italia, die Alleanza Nazionale, mit Berlusconis Forza Italia zur Mitte-rechts-Sammelpartei Popolo della Libertà zusammengeschlossen.

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Aus Frankreich war Marion Maréchal vom rechtsextremen Rassemblement National angereist, Enkelin des Parteigründers Jean-Marie Le Pen.

"Für mich ist sehr offensichtlich, dass Ökologie eine konservative Angelegenheit ist, entschuldige Greta ... sogar in der Weltökologie findet sich das Wort 'Öko', was auf GriechischHeimat“ bedeutet. Unsere Territorien, unsere biologische Vielfalt, unsere Landschaften zu erhalten, sollte der natürliche Kampf der Konservativen sein."

Für Beobachter will sich die äußerste Rechte von der traditionellen Rechten absetzen, indem sie die Europäische Union und Europas Nachkriegsordnung insgesamt in Frage stellt.

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Giorgia Orlandi, Euronews:

"In Abwesenheit von Lega-Chef Matteo Salvini war der ungarischeMinisterpräsident Viktor Orbán der Hauptdarsteller des Konvents der Rechtspopulisten in Rom. In seiner einstündigen Rede sprach er besonders über die Gründe für die Trennung seiner Regierungspartei Fidesz und der europäischen Volkspartei EVP. Giorgia Meloni von den Fratelli d’Italia reiste nach der Eröffnung der Konferenz zu einem Besuch in die USA. Sie fungiert als Bindeglied zwischen rechten Parteien in Europa und Konservativen auf internationaler Ebene."

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