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Zum Valentinstag: Drogen durch die Blume – wie Kolumbien versucht, Export-Sträuße sauber zu halten

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Zum Valentinstag: Drogen durch die Blume – wie Kolumbien versucht, Export-Sträuße sauber zu halten
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Kolumbien ist der zweitgrößte Exporteur von Blumen weltweit und zum Valentinstag ist Hauptsaison. Die USA importieren 74 Prozent ihrer Blumen aus Kolumbien (« Berliner Zeitung »). Aber auch Holländer, Briten oder Spanier stehen Schlange.

Kolumbien ist aber auch führend in der Kokainproduktion, und Drogenhändler versuchen immer wieder, Koks in Blumensendungen zu verstecken. Mit riesigem Aufwand versucht das Land, die Blumensendungen sauber zu halten.

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Strenge Sicherheitsmaßnahmen auf den Plantagen sollen es den Schmugglern schwer machen, Kameras überwachen jeden Schritt.

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Ximena Rodríguez, Tenjo Flowers:

„Wir sind eine (Vats-)zertifizierte Farm. Das ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, um sicherzustellen, dass Exporte frei von illegalen Aktivitäten sind. Innerhalb dieser Allianz überwachen wir Auswahl und Einstellung von Mitarbeitern, Lieferanten und Verpackungsmaterial für den Export.“

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Barcodes begleiten den Weg der Blüten von Anfang an. Sie helfen bei polizeilichen Ermittlungen, wenn in den Sendungen Drogen entdeckt werden. LKWs werden auf doppelte Böden überprüft, vor der Abfahrt versiegelt und erst am Flughafen wieder geöffnet

Dann beginnt die Polizeikontrolle. Fast 500.000 Schachteln mit Blumen haben im vergangenen Monat Scanner durchlaufen. Mindestens 26.000 wurden von hundert Polizisten von Hand überprüft. 2018 entdeckten sie noch mehr als 400 Kilo Kokain in Blumensendungen.

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José Fernando Acosta Moya, Nationale Polizei:

„Wir haben Drogen nicht nur in Blüten gefunden, sondern auch in Blumenstengeln. Alkaloide waren in Blumenschachteln, um exportiert oder außer Landes gebracht zu werden. “

Das Sicherheitssystem schreckt Schmuggler offenbar inzwischen ab.

Die Polizei hat in diesem Jahr kein einziges Gramm Drogen in den 600 Millionen Blumen gefunden, die zum Valentinstag exportiert wurden.

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Héctor Estepa, Euronews:

„In Kolumbien gibt es noch mehr als 160.000 Hektar Kokaplantagen. Drogenhändler nutzen alle Arten von Lieferungen, um die Droge nach Europa zu bringen. Aber hier am Flughafen El Dorado in Bogota verhindert die Polizei, dass das Kokain in das Geschäft mit Blumen eindringt, einen Export, der dank des Freihandelsabkommens zwischen Kolumbien und der Europäischen Union mehr und mehr über den Atlantik geht."

Héctor Estepa, su

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