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"In diesem Land ohne Angst leben" - Mahnwachen für die Opfer von Hanau

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People stand for a human chain during a vigil for victims of last night's shooting in Hanau
People stand for a human chain during a vigil for victims of last night's shooting in Hanau   -   Copyright  AP Photo/Markus Schreiber)   -   Markus Schreiber
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Nach den Anschlägen von Hanau hat es in vielen deutschen Städten Mahnwachen für die Opfer gegeben - auch am Brandenburger Tor in Berlin versammelten sich mehrere Hundert Menschen.

In Hanau sprachen neben dem Bürgermeister Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Der Bundespräsident und seine Frau traf mit Bouffier und dessen Frau Familien der Opfer. Der mutmaßliche Todesschütze von Hanau hat neun Menschen mit Migrationshintergrund getötet. Danach hat der 43-Jährige, der rassistische Texte und Verschwörungstheorien verbreitet hatte, offenbar seine 72-jährige Mutter und dann sich selbst umgebracht.

Volker Bouffier (CDU) erklärte: "Wir müssen alles tun, damit alle in diesem Land ohne Angst leben. Wir lassen uns nicht spalten. Wir gehören zusammen - auch und gerade in einer so schrecklichen Stunde. Und deshalb werden wir alles tun, denen entgegenzutreten, die glauben, dass sie durch Hass, durch Hetze, durch Ausgrenzung und sogar durch Gewalt die Gesellschaft verändern können."

Einige in Hanau riefen einige auch "Nazis raus" und "Solidarität heißt Widerstand".

Am kurdischen Gemeindezentrum in Hanau hatten sich schon tagüber viele versammelt, die die Opfer persönlich kennen. Viele sind geschockt und haben Angst, wollen sich aber nicht einschüchtern lassen.

Die neben dem Brandenburger Tor gelegene französische Botschaft bekundete ihre Solidarität.

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