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Kranker Flixbus-Fahrer löst Coronavirus-Panik in Lyon aus

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Kranker Flixbus-Fahrer löst Coronavirus-Panik in Lyon aus
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Im Bahnhof von Lyon-Perrache, in dem sich auch ein Bus-Bahnhof befindet, hat ein Coronavirus-Verdachtsfall an diesem Montag eine Panik ausgelöst. Zahlreiche Busreisende mussten sich stundenlang gedulden, nachdem der Fahrer eines Flixbusses die Symptome des Coronavirus zeigte und sich nicht wohl fühlte.

Der Flixbus war am frühen Morgen von Mailand in Lyon angekommen. Mailand ist die Hauptstadt der Lombardei - dem Zentrum des Coronavirus-Ausbruchs in Italien.

Der Busfahrer wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. In Lyon waren schon zuvor mit Covid-19 infizierte Patienten aus den Alpen isoliert worden.

Bus-Passagiere berichteten, dass plötzlich alle Rettungs- und Sicherheitskräfte Masken trugen.

Einige der Bus-Reisenden berichteten in sozialen Netzwerken.

Die Reisenden - 13 Französinnen und Franzosen sowie 18 ItalienerInnen - durften den Innenbereich des Busbahnhofs nicht verlassen. Sie wurden stundenlang festgesetzt und durften erst um 13 Uhr 30 ihrer Wege gehen - denn dann stand fest, dass der Test des Busfahrers negativ ausgefallen war.

Die Sperrung des Busbahnhofs wurde wieder aufgehoben.