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Missbrauchsvorwürfe: Woody-Allen-Buch wird nicht gedruckt

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Von Renate Birk mit dpa
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"Wir stehen auf der Seite der Opfer von sexuellem Missbrauch": Woody-Allen-Autobiografie wird in den USA nicht gedruckt, in Deutschland schon.

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In den USA soll die Autobiografie des Regisseurs Woody Allen nicht erscheinen. Seit langer Zeit liegen gegen den Filmemacher Missbrauchsvorwürfe in der Luft. Jetzt haben seine Kinder, Dylan und Ronan Farrow, gegen das Buch protestiert. Tochter Dylan beschuldigt den heute 84-Jährigen, sie im Alter von sieben Jahren sexuell missbraucht zu haben.

Mitarbeiter des Hachette-Verlags in New York und Boston legten ihre Arbeit nieder und schrieben: "Wir stehen auf der Seite der Opfer von sexuellem Missbrauch". Sie erklärten, Woody Allen dürfe keine Plattform gegeben werden. Der Verlag beschloss daraufhin, die Autobiografie des Filmemachers nicht zu drucken.

Der Rowohlt-Verlag will die deutsche Fassung "Ganz nebenbei" nach wie vor plangemäß am 7. April auf den Markt bringen. Auf den Erscheinungstermin der deutschsprachigen Ausgabe des Buches hätten die Entwicklungen in den USA keine Auswirkungen, so eine Sprecherin des Rowohlt-Verlages in Hamburg.

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