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Coronavirus in Spanien: Weniger neue Todesfälle - insgesamt über 4000

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Coronavirus in Spanien: Weniger neue Todesfälle - insgesamt über 4000
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Weltweit sind mittlerweile mehr als 21 000 Menschen an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Ansteckungsfälle steigt weiter, zuletzt wurde die 471 000-Marke überschritten.

In Spanien meldeten die Behörden 655 Tote, die in den vergangenen 24 Stunden hinzugekommen seien. Dies waren weniger Todesfälle als in den 24 Stunden zuvor. Offiziell starben damit 4089 Menschen in Spanien an dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt sind in dem Land, Stand Donnerstagmittag, 56.188 Menschen infiziert.

Viele Krankenhäuser insbesondere in Spanien und Italien sind an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt, die Beschäftigten sind überlastet.

Spanien: Notstand verlängert

Im deutlich ausgedünnten spanischen Parlament spendeten die Abgeordneten den medizinischen Kräften unterstützenden Beifall. Am Mittwoch wurde im Abgeordnetenhaus die Verlängerung des Notstandes abgesegnet. In Spanien gibt es inzwischen mehr Covid-19-Tote als in China.

„Wir brauchen weiterhin Hilfe", sagt ein spanischer Altenpfleger. „Die Fachleute sind hier: Für die Pflege alter Menschen, Reinigungskräfte, das technische Personal. Sie alle tun, was sie können. Wir leiden sehr unter dieser Lage. Wir fordern weiterhin, dass die Behörden uns helfen, denn wir brauchen diese Hilfe.“

Italien: Arzt warnt junge Menschen

In Italien sank die Zahl der Neuansteckungen wieder leicht, blieb mit zuletzt rund 3500 innerhalb 24 Stunden aber hoch. Mehr als 7500 Menschen sind in dem Land an Covid-19 gestorben. Antonino Marchese, Direktor eines römischen Krankenhauses, warnt insbesondere junge Menschen vor Leichtsinn:

„Es ist die Wahrheit, dass das Virus alle Altersgruppen betrifft. Es ist so aggressiv, dass wir alle vorsichtig sein müssen. Jeder! Es ist ein Irrglauben und eine falsche Vorstellung, dass nur alte und deshalb anfällige Menschen betroffen sind“, so Marchese.

Frankreich: Armeeeinsatz gegen das Virus

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron besuchte im elsässischen Mulhouse ein gerade errichtetes Feldkrankenhaus. Er verkündete einen eigens auf den Kampf gegen das Coronavirus ausgerichteten Armeeeinsatz: Die Operation trägt den Namen „résilience“, Widerstandsfähigkeit.