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Serbien holt Bürger heim, Polen lässt wählen

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Serbien holt Bürger heim, Polen lässt wählen
Copyright  screenshot via SIRTVS (EBU)
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In Polens Hauptstadt Waschau blieben die Straßen am Donnerstag menschenleer. Trotz aller ergriffenen Maßanhmen und angekündiger Hilfen für Unternehmen will die konservative Regierung die anstehende Wahl aber nicht verschieben. Am 10. Mai soll die erste Runde der Präsidentschaftswahlen stattfinden. Die Opposition hat das Festhalten an dem Termin kritisiert. Laut einer jüngsten Umfrage waren 72 Prozent der Befragten für eine Verschiebung der Abstimmung. In Polen waren am Donnerstag 14 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus verstorben. Das hat die Regierung mitgeteilt.

Ungarn: keine Ausgangssperre

Auch in Budapest blieben die Sehenwürdigkeiten am Donnerstag ohne Besucher. Touristen dürfen nach Ungarn vorerst nicht einreisen. Die Grenzen des Landes wurden vergangene Woche geschlossen. Es herrscht keine Ausgangssperre, die Regierung empfiehlt der Bevölkerung aber, zu Hause zu bleiben. Ungarn hatte bis Donnerstag zehn Tote gemeldet.

Rumänischer Gesundheitsminister zurückgetreten

In Rumänien hat der Gesundheitsminister mitten in der Coronapandemie seinen Rücktritt angekündigt. Der soll mit seinem Verhalten in der Krise zu tun haben. Kurz zuvor hatte eines der größten Krankenhäuser im Land schließen müssen. Dort sollen die Hygienevorschriften im Umgang mit dem Virus nicht befolgt worden sein.

Serben dürfen nach Hause fahren

Die Regierungen von Serbien, Kroatien und Slowenien haben sich auf die Rückkehr serbischer Staatsbürger geeinigt. Rund 400 Personen hatten in der Krise zunächst nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Die Rückholung serbisches Staatsbürger aus Slowenien hat am Mittwoch begonnen. Dafür hat Kroatien eine Transitstrecke zur Verfügung gestellt. Die Personen müssen sich nach ihrer Ankunft in eine 28-tägige Quarantäne begeben.