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WHO: Keine Entwarnung für Europa

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WHO: Keine Entwarnung für Europa
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Die Weltgesundheitsorganisation hat die europäischen Länder aufgefordert, mögliche Zeichen des Rückgangs der Coronavirusansteckungsfälle nicht als Entspannungsgrund zu verstehen. Der WHO-Europadirektor Hans Henri P. Kluge betonte:

"Es ist jetzt nicht an der Zeit, bei den Maßnahmen nachzulassen. Es ist an der Zeit, unsere gemeinsamen Anstrengungen noch einmal zu verdoppeln und zu verdreifachen, um mit der vollständigen Unterstützung der Gesellschaft in Richtung der Zurückdrängung des Virus zu gelangen. Ich rufe alle Länder auf, ihre Tätigkeiten auf drei Gebieten zu verstärken - egal, wie ihr derzeitiger Stand bei der Ausbreitung ist", so Kluge.

Bei diesen drei Gebieten handelt es sich laut WHO um die fortgesetzte Ausbildung von Beschäftigten des Gesundheitswesens, um den Erreger zu bekämpfen, die Beibehaltung der Ausgangsbeschränkungen und den Austausch über neue Maßnahmen mit anderen Ländern.

Auch das Europäische Zentrum für Krankheitsvorsorge und -kontrolle warnt: Bisher weise nichts darauf hin, dass der Höhepunkt der Pandemie bereits erreicht worden ist.