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Spanien fordert Solidarität der EU - Mit 683 weniger Tote innerhalb von 24 Stunden

Spanien fordert Solidarität der EU - Mit 683 weniger Tote innerhalb von 24 Stunden
Copyright  Bernat Armangue/AP
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Die Abgeordneten des spanischen Parlamentes haben der Todesopfer der Coronavirus-Pandemie in einer Schweigeminute gedacht. Innerhalb von 24 Stunden sind weitere 683 Menschen an Covid-19 gestorben, das sind weniger als an den vergangenen beiden Tagen. Insgesamt gibt es in dem Land amtlichen Angaben nach rund 15 240 Tote.

"Höhepunkt dieser Notlage erreicht"

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez betonte: "Spanien hat den Höhepunkt dieser Notlage erreicht, seit einigen Tagen hat die Ansteckungskurve begonnen, sich zu senken. Wenn der Anstieg schwierig gewesen ist, wird der Abstieg nicht weniger schwierig sein, und er birgt auch neue Gefahren, die wir gemeinsam bewältigen müssen".

Weiterhin warnte Sánchez: "Die EU ist in Gefahr, wenn es keine Solidarität gibt." Er versucht, auch innerhalb seines Landes eine gemeinsame Haltung mit den Abgeordneten der konservativen PP zu erreichen.

Fußballverein Villarreal hilft unbürokratisch

Der Ministerpräsident sagte, er gehe davon aus, dass es in seinem Land nach einer Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis zum 26. April anschließend eine abermalige Verlängerung bis zum 11. Mai geben müsse. Aber Ende April sollen erste Lockerungen umgesetzt werden, gab María Jesús Montero, die Finanzministerin und Regierungssprecherin, bekannt.

Unbürokratische Hilfe lässt der Fußballerstligist Villarreal einem Krankenhaus zukommen. In Küchen der Stadionrestaurants gekochte Mahlzeiten liefert der Verein kostenlos an Bedienstete des Gesundheitswesens.