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Spanien: Regionale Behörden setzen Todeszahlen höher an

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Spanien: Regionale Behörden setzen Todeszahlen höher an
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In Spanien ist die Zahl der Covid-19-Todesopfer in den vergangenen 24 Stunden wieder leicht gestiegen. Das Gesundheitsministerium meldete am Donnerstag 551 Verstorbene. Seit Montag liegt die tägliche Bilanz mit leichten Schwankungen bei unter 600. Anfang April hatte es noch Spitzenwerte von über 900 Toten pro Tag gegeben.

Regionale Behörden zweifeln Zahlen an

Die nationalen Behörden werten die Entwicklung als Fortschritt im Kampf gegen die Pandemie und erlauben vielen Menschen seit Montag wieder zur Arbeit zu gehen. Regionale Behörden in Katalonien und Madrid gehen jedoch davon aus, dass in ihren Gebieten jeweils mehrere Tausend Menschen mehr an der Lungenkrankheit gestorben sind, als die Zentralregierung angibt. Sie stützen sich dabei auf Zahlen aus Bestattungsinstituten. Bei diesen Fällen ist die Diagnose laut spanischen Medien jedoch nicht immer bestätigt.

Unterdessen wurden die ersten geheilten PatientInnen aus einem Covid-19-Zentrum in Alfambra in der autonomen Region Aragonien entlassen. Die Regionalbehörden hatten fünf dieser Einrichtungen für Infizierte aus Altersheimen errichtet. Die fünf Männer und Frauen im Alter von 76 bis 90 Jahren wurden wieder zurück in ihr Heim gebracht.